Heilpädagogische Spieltherapie

Die Heilpädagogische Spieltherapie ist ein seelisches Behandlungsverfahren, das bei Vorliegen von psychosomatischen und psychischen Störungen von Kindern zwischen 3 bis 12 Jahren zum Einsatz kommt.

In der Spieltherapie stellt das Therapiezimmer einen Geborgenheit gebenden Raum dar und die Einzelsituation mit dem Heilpädagogen soll eine angstfreie Atmosphäre schaffen.

In meiner Praxis kombinieren wir die nicht-direktive Spieltherapie mit verschiedenen anderen Methoden wie Psychomotorik, Musik- und Kunsttherapie sowie heilpädagogische Rhythmik.

 

Dabei verwenden wir:

Elemente aus der Verhaltenstherapie

Elemente aus der analytischen Therapie

Elemente aus der Gestalttherapie

Elemente aus der systemischen Therapie

 

Bei der Spieltherapie wird das natürlichste Ausdrucksmittel von Kindern, das Spiel, in einer Weise genutzt, dass unverarbeitete traumatische Erfahrungen, Ängste, erlebter Stress zum Ausdruck gebracht werden, ohne dass das Kind zum Sprechen gedrängt wird. In einer liebevollen Atmosphäre werden die Potenziale des Kindes ausgeschöpft und dabei die Therapeutenvariablen der Echtheit (Unverfälschtheit, Transparenz), der Akzeptanz (Anteilnahme, Wertschätzung) und der Empathie (Einfühlung) zur Geltung gebracht.

Wir verstehen uns dabei als Spielpartner des Kindes, ohne dabei die Zielsetzung in Bezug auf die Förderung des Kindes außer Acht zu lassen.

Neben den gezielten Fördermaterialien kommen auch verschiedene kreative Medien zum Einsatz wie z. B. Ton, Farben, Kleister, Musik, Trommeln und andere Instrumente sowie Computer.

 

Die Ziele der Spieltherapie sind:

  • Verhaltensveränderung als Folge einer ICH-STÄRKUNG, das Kind soll auch neuen schwierigen Situationen besser begegnen können und vor allem keine neuen Störungssymptome produzieren
  • Das Kind soll in seinem eigenen Leben zufriedener und glücklicher werden – Selbstwertgefühl
  • Problemlösungen finden: Kind bekommt Einsicht in sein Verhalten
  • Wachstums- und Reifungshilfe zugunsten eines besseren Selbstkonzeptes -positives Selbstbild
  • Förderung der Gesamtpersönlichkeit